Der Kunstparkplatz


Wissenswertes

Kunst in den Alltag bringen - eine pfiffige Idee dazu hat Unternehmer Markus Pfütze. Er macht aus seinem Parkplatz an der Theresienstraße in der Dresdner Neustadt einen Kunst-Parkplatz.

Nachdem als erster der Dresdner Künstler Matthias Bolz auf vier großen Werbetafeln hintersinnige Autowrack-Fotos präsentiert hatte, widmeten sich 2008 Steffen Fabian und 2010 Matthias Creutziger, mit ihren Werken diesen Formaten. Matthias Bolz war 2011 erneut zu Gast, diesmal mit Impressionen aus Asien: Kleinbusse in Padang auf Sumatra, ein Tuk-Tuk in Vientlane - Laos und ein Cyclo in Vietnam dienten dem Künstler als Vorlage für seine Arbeit.

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Aktuell

In der aktuellen Ausstellung nähert sich Siegfried Haas, Jahrgang 1958, freischaffender Bildhauer in Dresden, seinen Themen auf spezielle Weise.

DRESDEN

Verspielte Stadtansicht von Dresden, die Beschriftung stammt von einem Karton, der aus der Partnerstadt St. Petersburg hierhergeschickt wurde.

BUCH

Die Zeit vergeht schneller mit einem Buch oder wird ganz vergessen. Lesen als Auszeit.

KUNST

Zufällig dazugekommen, als der Schriftzug vom Haus der Kunst in München zum Renovieren abgehangen wurde. Kunst putzen - auch eine Performance.

MUSE

Eine schon in der Antike genutzte Energieform. Heutzutage leider zu oft ad acta gelegt.

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Kunstparkplatz 2012 - Siegfried Haas

In der diesjährigen Ausstellung nähert sich Siegfried Haas, Jahrgang 1958, freischaffender Bildhauer in Dresden, seinen Themen auf spezielle Weise.

 

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Kunstparkplatz 2011 - Matthias Bolz

Impressionen aus Asien: Kleinbusse in Padang auf Sumatra, ein Tuk-Tuk in Vientlane-Laos oder ein Cyclo/Fahrradtransport in Vietnam, dienten dem Künstler als Vorlage für seine Arbeit. Die Kratzer auf den Fotos stehen für Vergänglichkeit und Bewegung im Einklang mit farbenfrohem Himmel.

Diese Technik (Kratztechnik) ist geradezu in idealer Weise geeignet, den Lärm, das Tempo, die sogenannte asiatische »Hektik« und Flüchtigkeit des Lebens auszudrücken. Es sind auch Assoziationen zu Schilf- und Reispflanzen vorhanden, welche ständig von X nach Y transportiert werden, ein Korbgeflecht, was ein kleines Motiv freigibt. Transportmittel aus einer etwas anderen Welt stehen im Gegensatz zu den geparkten Autos mittendrin.

 

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Kunstparkplatz 2010 - Matthias Creutziger

Unter dem Titel Magie & Irritation präsentiert Theaterfotograf Matthias Creutziger eine Serie ungewühnlicher Fotoarbeiten. Es handelt sich dabei um Porträts von Hut-Puppenköpfen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Wolfgang Knapp, Ludwigshafen/Rhein.

Die Aufnahmen entstanden während ausgedehnter "Sitzungen" in den Jahren 2008 und 2009 in einer verlassenen Altbau-Mansarde. Auf eine vorherige Restaurierung altersbedingter Schäden wurde verzichtet.

Weil die Puppen im Originalzustand mit zeittypischem Make Up und Kolorit fotografiert wurden, strahlen die Fotos Zeitlosigkeit aus und präsentieren die Figuren gleichermaßen auch als "Zeuginnen" der Belle Epoque, des Art Deco oder des New Look mit allen Facetten.

Diese Fotos zeugen von Creutzigers Kunst, mit der Fotografie weit mehr zu tun als lediglich geschicktes Abbilden - durch die Schaffung einer Illusion desillusioniert er menschliche Sehnsüchte.

 

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Kunstparkplatz 2008 - Steffen Fabian

Steffen Fabian, gelernter Fotograf und Werbegestalter, widmet sich mit eindrucksvollen, symbolträchtigen Fotos im Format 3,56 mal 2,52 Metern einer visuell attraktiven Thematik - dem Kontrast zwischen Zeichen und deren unmittelbarere Umgebung.

Dabei gelingen Steffen Fabian verblüffende Ansichten durch unkonventionelle Sichtweisen. Ausgesuchte Blickwinkel und raffinierte Details lassen die Sinnhaftigkeit der Zeichen als widersinnig erleben. Das Zeichen als arrangierte, schöne Groteske - Fotokunst, die Spaß macht.

Schon in den letzten Jahren ist Steffen Fabian mit Fotos starker Bildkraft hervorgetreten.

Besonders das Foto einer Ansammlung vieler Buddha-Figuren, entstand auf einer Vietnam-Reise und als Motiv einer weiterverbreiteten Mail-Art-Karte vielen Dresdnern ein Begriff, zeugt von Fabians Fähigkeiten. Er geht mit wachen Augen durch den Alltag und entdeckt die visuelle Besonderheit von Details im allgemeinen Strom der Bild-Umwelt und hebt sie hervor. Auch mit seiner raffiniert fotografierten Mail-Art-Karte "Köln 2006", die einen Industrieturm golden "beflügelt", stellte er diese Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis.

Steffen Fabian, Jahrgang 1962, lernte von 1988 bis 1990 Fotograf. Seit vielen Jahren ist er in Dresden auf dem Feld der Gebrauchsgrafik (Gestaltung, Layout, Satz, Bildbearbeitung) selbstständig tätig.

 

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Kunstparkplatz 2007 - Matthias Bolz

 

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